25. Februar 2013 0

Mamas Geburtstagstorte 2013

Geschrieben von in #Süßes, Kuchen

Ach Herrjeh, sind das seit dem letzten Post wirklich schon wieder 4 Monate gewesen? Die Zeit vergeht so schnell! Ich entschuldige mich für meine bloggerische Abwesenheit mit zwei Bildern und einer ungefähren Anleitung der Geburtstagstorte, die ich letzte Woche für Mamas Geburtstag zubereitet habe. “Ungefähre Anleitung”, weil ich die Torte quasi “frei Schnauze” gebacken habe, ohne großartiges Rezept. Daher könnt ihr einfach für die einzelnen Komponenten die Rezepte verwenden, die ihr sowieso schon habt. :)

 

 

Die Tortenböden:

zwei dunkle Schoko-Bisquitböden (mit Lebensmittelfarbe zur Red Velvet Optik “gepimpt”) auf dem Backblech backen (jeweils aus 4 Eiern), stürzen und in erkaltetem Zustand 25x25cm Quadrate ausschneiden. Diese Quadrate dann mit temperierter Zartbittercouverture überziehen. Da ich leider nicht im Besitz eines passenden Tortenrahmens bin, habe ich mir einen aus Schaschlikstäbchen, Alufolie und Klarsichtfolie gebastelt. Einen Boden in den Tortenrahmen legen.

Die Kirschfüllung:

250g TK Sauerkirschen mit Zucker und Vanillezucker nach Geschmack weich köcheln und mit einem Schluck Kirschwasser aufwerten. Kirschen vom Saft getrennt (Sieb) erkalten lassen, den Saft mit Wasser so auffüllen, dass man damit eine Packung roten Tortenguss nach Anweisung zubereiten kann. Dies tun, damit die Sauerkirschen in einer Schüssel übergießen und bis zum Erkalten immer wieder umrühren. Dann mit einer Winkelpalette gleichmäßig auf dem unteren Tortenboden verteilen.

Die Cremefüllung:

Nehmt euer liebstes Rezept für Käse-Sahne-Creme. Meines beinhaltet 250g Quark und 200g Sahne. Creme nach Gusto zubereiten und gleichmäßig auf der Sauerkirschfüllung verteilen. Tortenboden obenauf setzen, leicht andrücken und über Nacht in den Kühlschrank geben.

Die Dekoration:

Die Torte aus ihrem Korsett befreien und beten, dass alles fest geworden ist. Nun noch eine Portion Cremefüllung zubereiten, allerdings etwas steifer, damit man damit auch die Ränder des Kuchens verkleiden kann. Hierzu habe ich SanApart untergemischt. Die Ränder des Kuchens mit so viel Creme wie nötig verkleiden, den Rest der Creme rot einfärben und mit einem Spritzbeutel die Torte verzieren.

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1. November 2012 12

Aus Omas Küche

Geschrieben von in #Kochgeblubber, #Süßes, #Vielfalt

Heute machen wir eine kleine Exkursion in meine Vergangenheit. Meine Mama war nie – wie vielleicht einige eurer Mütter -  “nur Hausfrau”, sondern hat immer nebenher halbtags im Büro gearbeitet. Mein Vater hat, als ich ein Kind war, immer weiter weg gearbeitet, hat jeden Tag im Morgengrauen das Haus verlassen und kam Abends erst spät nach Hause. Was macht man also als Mutter eines kleinen Stöpsels, wenn man keine Zeit zur Beaufsichtigung hat? Richtig, man vertraut das Kind der Person an, die einen selbst aufgezogen hat. Als ich im Kindergartenalter war, kam meine Oma jeden morgen zu uns und hat mich beim Anziehen beaufsichtigt und mich dann in den Kindergarten gebracht. Um die Mittagszeit war die Frühbetreuung zu ende und dann wurde ich von Oma oder Opa abgeholt und ging mit zu ihnen nach Hause. Dort bekam ich mein Mittagessen und meine “Nachmittagsbetreuung”. Opa ist es zu verdanken, dass ich schon in jungen Jahren Actionserien (MacGyver, Mission Impossible, A-Team, KnightRider, Airwolf..) konsumieren konnte. Und Oma hat immer so gekocht, wie es mir sehr gut geschmeckt hat. Will heißen: Viele Süßspeisen, wenig Gemüse. Anders als bei Mama eben. ;)

Weil ich glaube, dass es noch viele andere Blogger gibt, die quasi von ihren Großeltern ernährt wurden, möchte ich ein Dauerblogevent ins Leben rufen, das ich meiner Oma Anneliese widme, die sich mit über 80 die Haare immer noch rotbraun färbt. Ich habe dich sehr lieb!

Wie ich es geplant habe: Schnappt euch einen der zwei Bannercodes (siehe unten..bitte die “code” brackets nicht mit kopieren. Mein Design verweigert sich zur Zeit ein wenig), fügt sie in euren Blogpost ein und erzählt von eurer Kindheit bei Oma und welche ihrer Rezepte ihr immer noch liebt. Den Link zum fertigen Beitrag posted ihr dann hier in die Kommentare. Ich bin gespannt! :)

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Daher gibt es heute auch mein erstes Rezept:

Milchreis mit Kirschen

..für den Milchreis:

125g Rundkornreis (z.B. Arborio Risottoreis oder als ‘Milchreis’ titulierten)
500ml Milch
eine Prise Salz
etwas  Zitronenschalenabrieb
1 Pkt Vanillezucker

Milch mit Salz, Zitronenschale und Vanillezucker zum kochen bringen, Reis einrühren und bei geringer Hitze (Stufe 2 von 9) etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann den Deckel drauf, Herdplatte ausschalten und weitere 20 Minuten ausquellen lassen. Vorsicht! Das funktioniert nur mit einem beschichteten Topf!
Da ich warme Milch nicht leiden kann, hat Oma den Milchreis immer schon vorgekocht und ich habe ihn dann kühlschrankkalt bekommen. Entweder mit Vanillesauce oder mit..

..Kirschkompott

500g TK Sauerkirschen (Oma hat immer die aus dem Glas genommen und im Saft aus dem Glas eingedickt)
2 EL Zucker (entfällt bei Sauerkirschen aus dem Glas)
1 Schluck Kirschbrand (nur für Erwachsene)
200ml Kirschsaft
20g Stärke

Ein paar EL vom Kirschsaft abnehmen und darin die Stärke glatt rühren. Kirschen mit Kirschbrand, Saft und Zucker aufkochen, dann mit Stärke abbinden und weiterköcheln bis der Saft wieder klar ist. Kalt oder warm zum Milchreis servieren. Fertig!

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29. Oktober 2012 2

Eingemachte Salsa

Geschrieben von in Gemüse, Sauce

Ja, da war doch was.. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Tomatillos angebaut. Sogar höchstselbst aus Saatgut gezogen! Aus dem Ertrag habe ich dann Salsa Verde eingekocht. Und weil wir auch noch Tomaten hatten, gab es  noch eine normale Salsa dazu. An Rezepte kann ich  mich leider nicht mehr erinnern.. Das war alles eher ein bisschen improvisiert.. *g*

 

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Und weil ich Jalapenos übrig hatte, habe ich die kurzerhand in Scheiben geschnitten und im Essigsud eingelegt. :)

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24. Oktober 2012 0

Hello, Mate! :)

Geschrieben von in Getränke, Produkttests

Ich bin KEIN Frühaufsteher. Jeder der mich morgens schon ertragen musste wird das gerne bestätigen. Da bin ich zerknautscht, müde, brummelig und überhaupt nicht kommunikativ. Seit ich in Erlangen arbeite, muss ich allerdings aufgrund der prekären Parkplatzsituation früh aufstehen, sonst würde ich schon gestresst ins Büro kommen. Also benötige ich etwas, dass mich aufweckt. Und Kaffee bringt da leider nichts mehr. In meinem Erlanger Edeka (praktisch: Er ist schräg gegenüber meiner Unterbringung) habe ich zwei verschiedene Mate-Drinks entdeckt. Normale “Top Mate” und “Top Mate Ice Tea”. Beide ausprobiert und begeistert. Sie schmecken mir sehr gut (auf Anhieb) und der Zuckergehalt hält sich in Grenzen. Da ich die Produkte in meiner Heimat noch nicht entdeckt habe, schrieb ich dem Hersteller eine Email mit Bitte um Bekanntgabe der regionalen Verkäufer. Aber Oh Weh! Es gibt keine! (Mal wieder typisch..) Einige Tage später vom netten Herrn Schwalbe bekam ich ein Trostpflaster zugeschickt: Je drei Flaschen…

Mittlerweile habe ich alle Sorten getestet und bin bereit, mein Urteil abzugeben.

Top Mate – Strong Edition:

Schmeckt eigentlich wie die normale Top Mate, enthält aber statt 22mg/100ml Koffein satte 29mg/100ml.  Zum Vergleich hat die Club Mate 20mg/100ml Koffeingehalt. Mir gefällt, dass das Getränk nicht so süß ist und mit dem geringen Kaloriengehalt von 17kcal/100ml auch ohne schlechtes Gewissen trinkbar!

Top Mate – Ice Tea:

24mg/100ml Koffein und nur 21kcal/100ml (herkömmlicher Eistee hat mehr..). Mir gefällt, dass der Eistee leicht mit Kohlensäure versetzt ist. Normaler Eistee ist mir immer ein wenig zu “still”. Sehr lecker!

Top Mate -Alternativ Cola:

Schmeckt dezent nach Gummitier-Colafläschchen, grundsätzlich sind die Aromen gut ausbalanciert, sehr angenehm zu trinken. Anderer Vorteil: Das Produkt enthält keine Phosphorsäure, wie etwa die Marktführer. Marktführercola hat 40-45kcal/100ml, die AlternativCola nur 27kcal/100ml. Einsatz der Kohlensäure auch sehr dosiert, bei anderen Herstellern sprudelt es im Mund manchmal fast über.

 

Vielen Dank, dass ich die Produkte testen durfte! :) Mein Favourit ist der Ice Tea, gefolgt von der Strong Edition.

16. Oktober 2012 4

Brot für die Welt: Ein Traum in braun!

Geschrieben von in #Vielfalt, Brot-Zeit, Vollkorn

World Bread Day 2012 - 7th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!

Dieses Jahr bin ich endlich zorras Aufruf gefolgt und habe mich für den 7. World Bread Day angemeldet. Mein Rezept war schnell gefunden, da es etwas sein sollte, das in die Jahreszeit und somit auch zu Federweißem passt. Zwiebeln sind da ja schon fast obligatorisch. ;) Mein Rezept habe ich aus dem allseits bekannten, Hamelman’schen “Bread”, die Zutatenmengen auf ein Laib Brot heruntergerechnet und ins Metrische übersetzt. Heraus kam dann dieses schöne Etwas:

Roasted Potato and Onion Bread – nach Hamelman

Pâte Fermentée (12-16h zuvor)

136g Weizenmehl Type 550
88g Wasser
3g Salz
eine Prise (oder wenn man es “genauer” möchte: 1/16 tsp) Trockenhefe

Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Salz zugeben und verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Schüssel mit Plastikfolie abdecken und für 12-16h bei Raumtemperatur (21°C) fermentieren lassen. Am besten geht das in einem Luftzuggeschützten Raum, z.B. der Mikrowelle.

 

Röstzwiebeln

Da die Zwiebeln deutlich an Wasser und somit auch an Gewicht verlieren, empfiehlt es sich, mindestens die dreifache Menge Zwiebeln zu schneiden als man dann vom Endprodukt benötigt. Und mal ehrlich: Kann man jemals zuviel Röstzwiebeln haben? Ich glaube nicht.
Wenn man also seine Zwiebeln (normale gelbe Zwiebeln) gehäutet und in Streifen geschnitten hat, wählt eine für die Menge Zwiebeln angemessen große Pfanne und lässt diese bei mittlerer Hitze (5/6 von 9) heiß werden, dann einen Schuss Olivenöl dazu und die Zwiebeln mit hinein. Nun benötigt man Geduld und lässt die Zwiebeln bei unveränderter Temperatur bräunen. Bei mir hat das etwa 30 Minuten gedauert. Während dessen kann man, so man denn multitaskingfähig ist, sich auch um die Kartoffeln kümmern. Sind die Zwiebeln fertig, in eine Schüssel geben und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Röstkartoffeln

Hier habe ich trotzdem etwas mehr gemacht als ich für das Rezept benötigt hätte.. Röstkartoffeln mit Röstzwiebeln und einem Klacks Creme Fraiche zum Mittagessen sind eigentlich alles was ich benötige. :) Da die Kartoffeln nicht geschält werden, empfiehlt es sich, Frühkartoffeln zu benutzen. Meine waren vorwiegend festkochend. Grob würfeln, mit etwas Olivenöl einreiben und bei  200°C  für 30 Minuten in den Backofen. Wenn man clever ist, benutzt man eine antihaftbeschichtete Form.. Oder ein Blech mit Backpapier. Nach 15 Minuten wenden, damit auch eine andere Seite braun werden kann. Dann in einer Schüssel erkalten lassen und mit einer Gabel grob zerdrücken.

 

Hauptteig:

250g Mehl Type 550
80g  Vollkornweizenmehl
185g Wasser
8g Salz
1,8g Trockenhefe (aufgelöst in etwas von dem Wasser)
115g zerdrückte Röstkartoffeln
Pâte Fermentée
140g Röstzwiebeln

Alle Zutaten bis auf den Vorteig und die Röstzwiebeln in die Rührschüssel des Standmixers geben und mit dem Teighaken auf niedriger Stufe  (KitchenAid Stufe 1) etwa 3 Minuten kneten lassen, bis sich ein Teig formt. Nun Stückweise den Vorteig zugeben und bei höherer Stufe (KitchenAid Stufe 2) nochmals 3-3,5 Minuten kneten lassen. Der Teig sollte sich eher trocken anfühlen, da sich in Kartoffeln und Zwiebeln ebenfalls Feuchtigkeit befinden, die durch das Backen freigesetzt werden. Nun bei niedriger Stufe kurz die Zwiebeln unterkneten. Ab mit dem Teig in eine gefettete Schüssel und mit Folie abdecken, an einem geschützten Ort (z.B. Backofen) gehen lassen.

Ablauf der Gärung:

- 45 Minuten gehen lassen
- Einmal falten
- 45 Minuten gehen lassen
- (Bei mehreren Broten gleich große Teigstücke abteilen und dann nochmal abgedeckt auf der Arbeitsoberfläche entspannen lassen)
- Teig in die Brotform geben (bei mir die gleiche Schüssel wie eben, allerdings ausgelegt mit einem bemehlten Küchenhandtuch) und 75 Minuten geschützt gehen lassen

Backen:

Bei 230° C mit Dampf bevor dem Einschießen und kurz danach (Metallofenform auf dem Backofenboden) für etwa 50-60 Minuten. Wird das Brot nach kurzer Zeit schon zu braun, Backofentemperatur etwas nach unten regulieren. Zudem nach 20 Minuten Backzeit den Ofen öffnen, damit der Dampf entweichen kann.

 

Und nun noch ein Blick auf die Krume. Mir schmeckt das Brot super gut und ich werde es definitiv nochmals machen. Genau so wieder. :)

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29. September 2012 2

Videotutorial: Wie man die Mühle säubert..

Geschrieben von in #Kochgeblubber, Gadgets, Nonfood

Ich habe ja seit geraumer Zeit die Graef CM80 als Kaffeemühle. Da mir der im Manual beschriebene Reinigungsweg nicht genügt, zeige ich euch heute in einem Video, wie ich sie immer sauber mache. Ich habe mir sogar besonders Mühe gegeben und englische Untertitel mit eingebaut! Viel Spaß! :)

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14. September 2012 2

Plunder! Blätter! Teilchen!

Geschrieben von in #Süßes, Kuchen, Obst

Ich hatte Lust auf “Teilchen”. Ist das ein regionaler Begriff? Wenn man “Teilchen” möchte, geht man zum Bäcker/Konditor und kauft gefüllte/ungefüllte/mit Schokoladen- oder Tortenguss überzogene Gebilde aus wahlweise Blätterteig oder Plunderteig, je nachdem wo man denn gerade is(s)t. Letztes Wochenende habe ich Plunderteig selbst gemacht, was nichts anderes ist als eine Art Blätterteig, allerdings wird zur Ummantelung der Butterplatte ein Hefeteig verwendet. Was in Deutschland ein Plunder ist, wird im anglophonen Ausland als “Danish” verkauft. Kurioserweise gibt es im Deutschen eine Unterscheidung zwischen einem normalen “deutschen Plunder” und einem “dänischen Plunder”, letzterer enthält einfach doppelt so viel Butter wie der Deutsche. ;)

Beim Teig habe ich mich ziemlich genau an das Grundrezept aus der e&t Backschule gehalten. Statt wie in Schritt 3 beschrieben, habe ich meine Butter jedoch kalt in kleine Würfelchen geschnitten, in einer Schüssel weich (nicht zu weich, nur gut knetbar) werden lassen und mit dem geforderten Abrieb 1/2 Zitrone sowie einer 1/4 Orange, einem Vanillezucker und etwas Salz verknetet (mit Handschuhen. Butter an den Fingern ist eklig.), dann auf einem Stück Klarsichtfolie zu einer Platte gedrückt und gut eingewickelt im Kühlschrank wieder hart werden lassen.

Bei Schritt 13 hören die Gemeinsamkeiten dann auf, denn ich wollte keine Croissants, sondern Kirschplunder.  Also eine Packung TK-Sauerkirschen auftauen, mit etwas Zitronenschalenabrieb, Vanillezucker und Rohrzucker in einem Topf kurz aufkochen, mit 2 TL Speisestärke (angerührt mit Kirschwasser – oder Himbeergeist.. Irgendwas Beeriges) abbinden und dann in einer Schale kalt werden lassen.

Backofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen, Bleche mit Backpapier belegen.

Plunderteig ausrollen (7-8mm Stärke) und gleichmäßige Quadrate schneiden. In jedes Quadrat 2 EL Kirschfüllung setzen und die Quadrate verschließen, auf die Bleche setzen. Ergibt etwa 12 Plunder. Für etwa 15-25 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

 

Und dann hatte ich noch selbstgemachten Blätterteig eingefroren..

Im Kühlschrank aufgetaut, ausgerollt und mit Quarkmasse (Quark+Puddingpulver+Ei+Zitronenabrieb+Zucker) und angedünsteten Apfelstücken belegt und ebenfalls bei 200°C O/U-Hitze für 25-35 Minuten gebacken.

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2. September 2012 6

Die Sache mit den veganen Kuchen…

Geschrieben von in #Kochgeblubber, Kuchen, Vollkorn

Ich bin ja sehr experimentierfreudig. Das liegt einerseits an meinem Begehren, neue Produkte und Zubereitungsarten zu entdecken, andererseits aber auch daran, dass mir sehr schnell langweilig wird und ich neue Einflüsse benötige um mich “bei der Stange” zu halten. Dementsprechend bleibe ich nicht, wenn ich ein gutes Rezept für $etwas gefunden habe, bei diesem.. Sondern ziehe weiter und suche mir andere gute Rezepte.
Die vegane Küche reizt mich als Konzept, bekannte Gerichte neu zu interpretieren und bekannte Grenzen zu verschieben. Ich habe nicht vor, selbst vegan zu leben, bin aber auch nicht bestürzt, wenn ich mal ein paar Tage ohne tierische Produkte verbringe. Veganes Backen finde ich daher ziemlich herausfordernd, denn man muss ohne Eier auskommen. Mit Margarine oder anderen pflanzlichen Fetten zu arbeiten macht mir nichts aus, da ich den Geschmack von Butter sowieso nicht mag. Gewisse Dinge (wie z.B. zart-knusprig-auf-der-Zunge-zerschmelzende Meringues) sind ohne Eier allerdings einfach nicht möglich. Bei “normalen” Kuchen lassen sich allerdings mit einem gewissen fachlichen Hintergrundwissen sehr gute Ergebnisse erzielen. Das bekomme ich auch ohne weiteres “gebacken”. (Entschuldigung, der musste sein.) ;)
Dann bin ich am Freitag auf der Suche nach einem Rezept für die Schälchen Brombeeren und Heidelbeeren in meinem Kühlschrank auf ein Rezept von ohsheglows.com gestoßen. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, etwas veganes daraus zu machen und die tollen Früchte nicht mit tierischem Eiweiß zu erschlagen. Und wenn sich eine Ann etwas in den Kopf setzt… Lassen wir das.

Der Kuchen nennt sich “Healthy Blueberry Chocolate Glaze Cake” und sieht auch auf ihrem Foto super aus.. dafür dass er so platt ist, meine ich. Gesund ist er auch, er enthält nämlich kein Fett.. Und relativ wenig Zucker.  Und nicht wirklich etwas,  was den Kuchen nach oben steigen lassen könnte (erklärt den Flunderartigen Zustand). Nun gut, das schreckt mich natürlich nicht ab. Nur weil er gesund ist, muss er ja nicht schlecht sein, dachte ich mir. Also habe ich ihn so gebacken, wie Angela es vorgeschlagen hat (mit zermatschter Banane im Teig, für zusätzliche Feuchtigkeit). Da mir die Schokoglasur allerdings etwas “zu viel” war, habe ich sie statt dessen durch Kokos”sahne” ersetzt. Wie das funktioniert, kann man auch bei Angela nachlesen.. Oder man ist faul und kauft ein Convenience-Produkt mit etwas gruselig anmutender  Zutatenliste. Wenn dann alles soweit fertig ist, sieht das auch echt ansprechend aus.

Wenn man ihn dann anschneidet, kommt man der Misere langsam auf die Spur.

Er ist feucht/saftig.. Und schokoladig-beerig. Die Kokossahne ist locker-fluffig und schmeckt leicht nach Kokos.. Darauf saftig-säuerlich-süße Sommerbeeren. Nunja. Aber die Konsistenz des Kuchens lässt sich am besten mit dem Wort (so hat ihn Mama bezeichnet) “gummi-artig” umschreiben. Und das einzig erträgliche ist wirklich, dass bei jedem Stück auch eine Beere auf der Sahne sitzt.

Wenn man wirklich unbedingt sehr “gesunde” vegane Kuchen essen muss, kann man ihn sich sicher schön reden. Ich verzichte lieber dankend auf gesunde Kuchen und widme mich wieder denen, die Fett enthalten. Und wenigstens eine Art Ei-Ersatz und dies nicht einfach aus Angst vor Kalorien ignorieren. (Und bitte, bitte.. Keine Avocado im Kuchen.. Und auch nicht im “Faux au Chocolat”!)

Vielen Dank.

Eure Ann.

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2. September 2012 0

Gestatten, Woody – Mein Holzhacker.

Geschrieben von in #Kochgeblubber, #Süßes, Gadgets, Kekse

Darf ich euch meinen Neuzugang im Gerätefuhrpark vorstellen? Sein Name ist Woody, er ist eine Kenwood Multipro Excel FP 973 und im Haushalt für die Männerarbeiten zuständig: Gegenstände pulverisieren! Nachdem ich letztes Wochenende relativ eindrucksvoll (und mit hohem Putzaufwand verbunden) meinen Krups Blender ins Nirvana geschickt habe, benötigte ich Ersatz. Die 500W des Krups haben mir für meine Zwecke eh nie wirklich ausgereicht und die wirklich guten Blender gibt es auch erst für 300€ aufwärts. Da ich sowieso noch einen Food Processor anschaffen wollte  (zum hacken, raspeln, zerstückeln), habe ich diese beiden Dinge miteinander verbunden und mir ein ähnliches Modell angeschafft, wie Steph auch schon. Ähnlich deshalb, weil meiner zwar eine Saftpresse, jedoch keinen Zentrifugalentsafter beinhaltet. Aber genug der Umschweife, hier ein Video wie ich den Kerl auspacke:

Und da ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte, wie er sich denn bei oben genannten Arbeiten so macht, habe ich mir ein Rezept ausgesucht, dass seine Stärken ins rechte Licht rückt.

No Bake Peppermint Patty Bars
(von ohsheglows.com)

Zutaten:
2 cups Haferflocken, kernig – mit dem FP zu Mehl pulverisieren
1/2 cup Mandeln, geröstet
1/2 cup Walnüsse/Pekankerne, geröstet
4-5 tbsp Kakaopulver
1/2 tsp feines Meersalz
2 tbsp brauner Zucker
2 tbsp Mandelmilch (obwohl Hafermilch logischerweise auch passt.)
5 tbsp Ahornsirup (oder dunkler Agavendicksaft)
1/4 cup dunkle Schokodrops
75g dunkle, hochwertige Couverture
1 tsp Kokosnussöl
1/2 tsp Pfefferminzextrakt
Kokoschips als Garnitur

Zubereitung:

  1. 9” rechteckige Brownieform mit Backpapier auslegen.
  2. In einem Food Processor Mandeln und Walnüsse/Pecans so lange pulsen, bis sie feine Krümel ergeben
  3. Hafermehl, Kakaopulver, Salz und braunen Zucker zugeben, ein paar mal pulsen bis alles gleichmäßig gemischt ist.
  4. Ahornsirup, Mandelmilch und Schokodrops hinzufügen und so lange pulsen, bis Masse gleichmäßig feucht und klebrig. Eventuell noch etwas Mandelmilch nachgeben.
  5. Gleichmäßig in der Brownieform verteilen und glatt rollen, ins Gefrierfach stellen.
  6. Währenddessen Schokolade mit Kokosnussöl für kurze Intervalle in die Mikrowelle geben und schmelzen.. Oder auf dem Herd über Wasserbad. Wenn Schokolade geschmolzen und glatt gerührt, den Pfefferminzextrakt unterrühren.
  7. Brownieform aus dem Gefrierfach holen, geschmolzene Schokolade auf der Masse verteilen und durch bewegen der Form die Schokolade gleichmäßig verteilen. Mit Kokoschips dekorieren, nochmals für 15 Minuten ins Gefrierfach geben.
  8. Am Backpapier aus der Form heben, in gleichmäßige Stücke schneiden und in einer Gefriertüte im Gefrierschrank aufbewahren. Kurz vor dem Verzehr entnehmen und am besten schön kalt essen. :)

 

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26. August 2012 0

Ann wurde 25 und es gab Kuchen

Geschrieben von in Kuchen

Zuerst einmal entschuldige ich mich für den Hiatus der letzten Monate, irgendwie fehlte mir die Muse zum Bloggen.. Gebacken und gekocht habe ich auch fast nichts und war einfach insgesamt eher mit anderen Dingen beschäftigt. Jetzt geht es aber endlich weiter, daher zeige ich euch heute (und auch nur mit über 1 Monat Verspätung *hust*) meine Geburtstagskuchen.

Hier ein Überblick über die Geburtstagstafel

Den ersten Kuchen hat Mama für mich gebacken. Hauptsächlich, um die ganze Deko (der rosa Fondant schmeckt wie Himbeer-Maoam und ist selbst gemacht) unterzubringen.. Das Tier ist übrigens eine Maus. (Ich erwähne es nur, weil es von Familienmitgliedern aufgrund der rosa Färbung schon für etwas anderes gehalten wurde)

 

Lemon Coconut Cupcakes (updated)

Nachdem mir die letzten Cupcakes nach dem Backen sofort wieder in sich zusammenfielen, riet mir der werte Martin, doch einmal das Verhältnis von Flüssigkeit zu Mehl zu überprüfen. Vielen Dank für den Tipp, diesmal hat es geklappt! :)

Als Vorbereitung eine Dose Kokosmilch (gute Qualität ohne Carrageen, bitte!) mit einer ausgekratzen Vanilleschote langsam auf dem Herd auf die Hälfte einreduzieren lassen. Da man diese Reduktion gut und gerne ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren kann, kann man diesen Schritt vorbereiten. :)

..der Teig:

115g Kokosnussöl (kein Palmin!)
60g Rohrohrzucker
2 Eier
65g Kokosmilchreduktion
50g frischer Zitronensaft+Zesten (bei mir ergab der Saft einer Zitrone knapp 50g)
150g Mehl
2 tsp Backpulver

  1. Ofen auf 175°C O/U-Hitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auslegen. Ich habe gelb-weiß Gepunktete verwendet, da das finde ich recht gut zum Cupcake passt.
  2. Kokosnussöl mit Zucker cremig aufschlagen (Handrührgerät), dann abwechselnd ein Ei und die Hälfte der Kokosmilchreduktion zugeben und gut verrühren. Zum Schluss den Zitronensaft und die Zesten unterrühren.
  3. Das Mehl mit Backpulver versieben und dann in zwei Etappten mit dem Spachtel unter die flüssigen Zutaten heben. Nur so lange rühren, bis keine großen Mehlflecken mehr zu erkennen sind.
  4. Mit einem Eisportionierer (wer keine hat kann auch auf Löffel zurückgreifen) den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
  5. Etwa 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe), dann 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann die Cupcakes aus der Muffinform nehmen und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

..das Frosting:

120g Kokosmilchreduktion
100g Zitronensaft (und  Zesten)
80g Rohrohrzucker
20g Stärke (in einem Teil des Zitronensafts gelöst)

Die ersten drei Zutaten in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen  (Rohrzucker löst sich etwas schlechter als normaler Haushaltszucker) und durch Zugabe der Stärke einen Pudding kochen. In eine Schüssel umfüllen, ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den Pudding geben, damit sich keine Haut bildet. In diesem Zustand auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

120g Kokosnussöl
30g Zucker

Kokosnussöl mit Zucker cremig aufschlagen und dann nach und nach den Zitronen-Kokospudding dazugeben und so lange rühren, bis sich eine glatte Masse gebildet hat. Falls diese etwas zu flüssig sein sollte um sie zu spritzen, einfach für 10-20 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann nochmals durchrühren und in den Spritzbeutel füllen. Cupcakes mit Buttercreme frosten und nach Geschmack dekorieren (ich habe diesmal Kokoschips gewählt).

 

Very Berry Cupcakes

Da Mitte Juli die Beerensaison in vollem Gang ist, wollte ich natürlich auch ein paar Beerige Cupcakes machen. Diese Cupcakes enthalten Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren und haben eine cremige Beerenbuttercreme als Krone.

Zur Vorbereitung muss das Beerenpüree hergestellt werden, daher orientiere ich mich an den Mengen, die für den Teig benötigt werden, wiege diese ab und lege sie beiseite. Der Rest der beerigen Einkäufe wird zu Püree verarbeitet (Beeren waschen, pürieren und durch ein Sieb streichen). Von dem wird allerdings nur eine kleine Menge für die Buttercreme benötigt, d.h. aus dem Rest könntet ihr euch mit der angebrochenen Packung Buttermilch ein leckeres Eis machen. ;)
Zudem habe ich zwölf schöne Himbeeren und Blaubeeren für die Deko ausgesucht und diese eingefroren.

..der Teig:

125g Butter, Raumtemperatur
120g Zucker
1 tsp Vanilleextrakt
2 Eier (L)
300g Mehl Type 405
3 tsp Backpulver
1/2 tsp Salz
60ml frischer Orangensaft
65ml Buttermilch
120g Himbeeren und Erdbeerstücke
130g Blaubeeren und Johannisbeeren

  1. Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen, Muffinblech mit Förmchen beziehen
  2. Butter, Zucker und Vanille cremig aufschlagen, dann nacheinander die Eier zugeben und nach jedem Ei glatt rühren
  3. Buttermilch mit Orangensaft verrühren, Mehl mit Salz und Backpulver versieben; Abwechselnd die Hälfte der Flüssigkeit und die Hälfte des Mehls zugeben und mit einem Spachtel unterheben
  4. Die Hälfte des Teigs auf die Förmchen verteilen, die Hälfte er Beeren auf dem Teig verteilen, Rest des Teiges obenauf geben und den Rest der Beeren darauf verteilen
  5. Etwa 20-30 Minuten backen (Stäbchenprobe), 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann die Cupcakes aus der Muffinform nehmen und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

..die Swiss Meringue Buttercreme:

Ist eigentlich sehr unproblematisch herzustellen, wenn man weiß was man beachten muss. Zu diesem Zweck empfehle ich den SMBC Guide von Sweetapolita. Mein Rezept reicht gerade so für 12 Cupcakes. Wie man sie herstellt, hat Sweetapolita ja sehr toll und mit Bildern aufgezeigt, daher beglücke ich euch nur noch mit den Mengenangaben.

100g Eiweiß
166g Zucker
226g Butter, in Stückchen, kühl
1 1/4 tsp Vanilleextrakt
Prise Salz
75g Beerenpüree – zum unterheben.

Dann ab in den Spritzbeutel damit und Cupcakes aufhübschen! :)

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