22. Januar 2012 4

Winternudelei: Ravioli mit Spinatfüllung

Geschrieben von in Gemüse, Mediterran

Gestern habe ich meine Nudelmaschine eingeweiht, als Erstes wollte ich unbedingt Ravioli ausprobieren. Da ich am Freitag frischen Spinat erstanden habe (der z.T. auch in grüne Smoothies gewandert ist), lagen Spinatravioli nahe. Für die Nudeln habe ich Stephs Nudelrezept aus ihrem Pastakolleg verwendet und mich für die hübschen Streifen ebenfalls an ihre Anleitung gehalten. Da Semolina statt normalem Tipo 00 Mehl verwendet wird, haben die Nudeln deutlich mehr Biss und sind nicht so weich wie normale Mehl-Nudeln. Eingefärbt habe ich mit Spinatpulver, etwa ein Esslöffel pro 100g Mehl/Semolina. Die Garzeit für diese kleinen Ravioli (mit dem Raviolibrett von Tupperware gemacht) betrug etwa 4 1/2 Minuten.

Spinatfüllung (genügt für Teig aus 500g Semolina)

Zutaten:
300g blanchierter Blattspinat, gehackt
1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette, Muskat nach Belieben
2 EL Olivenöl
200g Ricotta (da es im Supermarkt keinen gab, habe ich einfach Magerquark verwendet)

Zubereitung:

  1. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, bei mittlerer Hitze Zwiebeln glasig dünsten, nach etwa 3 Minuten auch den Knoblauch zugeben. So lange dünsten, bis der Knoblauch anfängt zu duften.
  2. Gehackten Spinat zugeben und 10 Minuten bei niedriger Hitze garen.
  3. Spinat in eine Schüssel geben, leicht abkühlen lassen. Nun gründlich den Ricotta untermengen und nach persönlichem Gusto würzen.
  4. Bis die Füllung benötigt wird, im Kühlschrank aufbewahren. Sie wird so auch deutlich fester und lässt sich besser portionieren.

 

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21. Januar 2012 1

Winternudelei: Pasta mit Grünkohl

Geschrieben von in Gemüse, Tagtäglich

Ich mag Grünkohl ja sehr gerne, was in Süddeutschland eher ungewöhnlich ist. Bis vor wenigen Jahren war Grünkohl frisch in unserer Gegend auch nicht zu erstehen, maximal gefroren oder im Glas. Am Freitag war ich auf dem Würzburger Grünen Markt und plötzlich gibt es da Grünkohl.. Sogar in Bioland-Qualität! Darüber habe ich mich sehr gefreut und 1,5kg gekauft.
Was viele nicht wissen: Grünkohl muss man nicht zerkochen, man kann ihn auch roh oder “mit Biss” gegart genießen. Hier jetzt eine schöne Verwendung für dieses tolle Wintergemüse:

Pasta mit Grünkohl

(für 3 Personen)

Zutaten:
250g Nudeln nach Wahl, ungekocht
200g Bratwurstbrät (meines kam aus der Dose, erstanden im Hotel Zur Linde, als wir dort im Sommer Urlaub machten)
1 mittelgroße Zwiebel, in kleinen Würfeln
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 Portobello-Pilze, grob gewürfelt
400g Grünkohl roh, gewaschen und in Streifen geschnitten
Gewürze nach Wahl

Zubereitung:

  1. Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen.
  2. Während die Nudeln kochen, eine große Sauteuse oder Wok (mit Deckel!) auf mittlerer Stufe erhitzen, darin für etwa 5 Minuten das Fett der Bratwurst ausbraten lassen, dann das Brät an den Rand schieben und im ausgelassenen Fett der Bratwurst die Zwiebeln glasig braten, dann den Knoblauch zugeben, alles gut vermischen und weitere 2-3 Minuten braten lassen.
  3. Die Pilze und den Grünkohl zugeben, mit etwas Nudelwasser angießen, Deckel drauf und den Grünkohl für einige Minuten zusammenfallen lassen.
  4. Hat der Grünkohl mehr als die Hälfte seines Volumens eingebüßt, können die fertig gekochten Nudeln und noch etwas Nudelwasser hinzugegeben werden, alles gut vermischen.
  5. Zum Würzen benutze ich Salz, Pfeffer, etwas Piment d’Espelette, gemahlenen Rosmarin und Currypulver. Ich habe etwa einen halben TL englisches Curry und Madras Curry verwendet. Guten Appetit!

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21. Januar 2012 2

Mandelmilch

Geschrieben von in Getränke

Sojamilch hat sich ja schon in der Gesellschaft als Kuhmilchersatz durchgesetzt, man bekommt ihn mittlerweile in fast allen Discountern, Supermärkten und Coffee Shops. Nun gibt es aber auch Menschen, die Soja nicht gut vertragen.. Für diese gibt es weitere Alternativen, z.B. aus Hafer, Reis oder Mandeln. Mir schmecken Hafer- und Reismilch leider nicht wirklich, Mandelmilch ist darum mein Favorit. In meinem Heimatort gibt es ihn leider bisher nicht zu kaufen, daher ist “selber machen” die Devise. Was man dazu benötigt? Einen leistungsstarken Blender/Standmixer, ein Mulltuch, Süßungsmittel nach Wahl und natürlich Mandeln. Für einen Liter Mandelmilch etwa 100g.

Man kann die Mandeln auch ungeschält verarbeiten, allerdings kann die Haut (je nach Sorte) Bitterstoffe enthalten, die mich in der Mandelmilch nur stören würden. Daher werden die Mandeln zuerst blanchiert. Da meine jetzigen Mandeln etwas störrisch sind, reicht das Überbrühen mit heißem Wasser nicht aus, um die Haut zu lockern. Einfach die Mandeln 2 Minuten mit Wasser aufkochen, abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken hilft dagegen immer.

Die blanchierten Mandeln werden nun gewässert, d.h. mindestens 12h in kaltem Wasser aufquellen lassen. Dieser Vorgang macht die Mandeln weicher und bekömmlicher. Wer einen eher schwachen Standmixer (alles unter 600W) besitzt, sollte die Mandeln lieber 24h wässern lassen. Dann die Mandeln wieder abseihen und in den Standmixer geben. Mit etwa 500ml kaltem Wasser aufgießen, zu einem homogenen Brei mixen.
Man kann die Mandelmilch auch ungesüßt zubereiten, ich gebe allerdings eine Medjool Dattel und ein Stück Vanilleschote hinzu. Ist Geschmackssache. :) Süßungsmittel nach Wahl zum Brei gießen und nochmals 500ml kaltes Wasser hinzu gießen. Auf höchster Stufe mindestens 2 Minuten mixen, bis eine cremige, weiße Flüssigkeit entstanden ist.

Nun eine nasse Mullwindel über einen Seiher legen und diesen auf ein Messbecher setzen. Die Mandelmilch durch das Tuch filtern und vorsichtig das Wasser auspressen. Mandelmilch aus dem Messbecher in eine gut verschließbare Flasche füllen und in den Kühlschrank geben. Hält sich dort etwa 3 Tage.

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21. Januar 2012 4

Weihnachten 2011: Geschenke für die Küche

Geschrieben von in Sonstiges

Nachdem endlich das Weihnachtsgeschenk meines Vaters geliefert wurde, kann ich euch zeigen, was ich zu Weihnachten für die Küche bekommen habe.

Ich hatte bisher sehr einfache Rührschüsseln aus Plastik, die im 3er-Pack maximal 15 Euro gekostet hatten. Durch häufige Benutzung *hüstel* hatten die beiden größeren Rührschüsseln damit begonnen, sich am Boden abzulösen. Da ich keine Plastikbröckelchen in meinen Backwaren wollte, mussten neue Schüsseln her. Nach längerem Überlegen welches Material ich gerne hätte (Glas, Keramik, Melamin), habe ich mich für Melamin entschieden. Mama hat mir diese schönen bunten Schüsseln von Rosti Mepal zu Weihnachten geschenkt. Die violette Schüssel hat ein Fassungsvermögen von 2l, magenta 3l und grün 5l.

Nachdem ich meiner Mutter an Weihnachten 2010 eine Microplane geschenkt habe, hat sie mir 2011 nun auch eine geschenkt. Jetzt muss ich mir nicht mehr ihre “borgen”.
Und von Papa habe ich die allseits bekannte Nudelmaschine von KitchenAid bekommen. Ich freue mich schon auf viele verschiedene Raviolis und Bandnudeln, die es in Zukunft geben wird.. :)

 

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13. Januar 2012 0

Spaghetti mit Blubb.

Geschrieben von in Gemüse, Tagtäglich

Nur kurz zur Demonstration meines heutigen Mittagessens. Günstig, schnell gemacht und schmeckt gut. :) Spaghetti al dente kochen, Rahmspinat kurz aufkochen, dann mit Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette und Muskat würzen. Darauf noch ein Häubchen Grana Padano.

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8. Januar 2012 1

Weihnachten 2011: Christstollen

Geschrieben von in Kuchen

Weihnachtsgebäck, letzter Teil. Ja, ich habe dieses Jahr zum ersten Mal einen Stollen gebacken, nachdem Mamas Stollen auf dem Blech an Haltung verloren hatte und in gebackenem Zustand eher einem Fladen als einem Stollen glich. Das Rezept reicht für zwei mittelgroße Stollen. Eigentlich sollen Marzipanwürste eingearbeitet werden, das habe ich auch bei einem der beiden Stollen gemacht.. Beim Verzehr aber festgestellt, dass ich wirklich keinen Marzipan mag.

Der Stollen gefällt mir gut, weil hauptsächlich Trockenfrüchte verwendet werden und wenig Mandeln – mich stören Mandelstifte nämlich meist. Nächstes Jahr werde ich einen Teil der Sultaninen durch Cranberries ersetzen, das gibt dem ganzen vielleicht noch eine etwas frischere Note.

Christstollen (nach Lust auf Backen)

Am Tag vorher:
300g Sultaninen
25g Zitronat
25g Orangeat
40ml Rum
- einweichen, immer mal wieder umrühren.

Eine Stunde vorher:
180g Weizenmehl Type 405
25g Hefe
100ml kalte Milch
- zu einem lockeren Teig (Vorteig) verkneten und in einer Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt etwa 45 Minuten ruhen lassen.

Für den Hauptteig:
305g Vorteig
250g Weizenmehl Type 405
40g Zucker
50ml Eiswasser
4g Salz
190g Butter
- Zum Vorteig alle Zutaten bis auf die Butter geben, dann 2 Minuten mit der Küchenmaschine (Knethaken) kneten, 95g Butter zugeben und 2 Minuten weiter kneten. Nochmals 95g Butter zugeben und unterkneten. Teig sollte glatt und geschmeidig sein – nicht zu lange kneten, da der Teig sonst zu warm wird. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

50g Mandelstifte
marinierte Früchte
- untermischen, nochmals abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Geruhten Teig teilen, aus jedem Stück einen Stollen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen. Stollen in den heißen Ofen schieben, die Temperatur auf 180°C herunterstellen und für circa 30-40 Minuten backen. Bräunen die Stollen zu sehr, mit Backpapier abdecken. Nach der Backzeit sofort die verbrannten Rosinen mit einem Messer entfernen.

Zum Abzuckern:
150g Vanillezucker (mit Vanille aromatisierter Zucker)
150g Butter, geschmolzen
etwas Puderzucker
- Stollen rundherum mit Butter bestreichen, dann in Vanillezucker wälzen und vollständig erkalten lassen. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben. Zur langen Lagerung in Folie wickeln.

 

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6. Januar 2012 2

Weihnachten 2011: Zimtsterne

Geschrieben von in Kekse

Weihnachtsgebäck, Teil 6 von 7… Ich liebe Zimt! Daher sind Zimtsterne an Weihnachten ein Muss. Nachdem die Zimtsterne im letzten Jahr bereits gut waren, habe ich das Rezept wieder verwendet. Allerdings ein paar kleine Änderungen vorgenommen.

Zimtsterne (von Petra)

Zutaten:
500g ungeschälte, gemahlene Mandeln
200g Puderzucker
3 EL Blütenhonig
4 TL Zimt (gemahlener Ceylonzimt, kein Cassiazimt)
2 Eiweiß (von L Eiern)
für die Glasur 100g Puderzucker mit einem Eiweiß

Zubereitung:
Mandeln, Zucker, und Zimt vermischen, dann mit den Eiweißen und Honig gut verkneten – am besten mit den Händen. Unter Klarsichtfolie portionsweise etwa 1cm dick ausrollen, dann mit bemehlten Ausstechern Sterne ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche setzen.
Für die Glasur das ungeschlagene Eiweiß mit Puderzucker vermischen und mit dem Handrührgerät sehr dickflüssig (“weiß und sirupartig”) aufschlagen. Sterne damit bestreichen.
Im auf 150°C O/U-Hitze vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten backen, Eiweißglasur darf nicht braun werden. Zimtsterne sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen.

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6. Januar 2012 0

Weihnachten 2011: Vanillekipferl

Geschrieben von in Kekse

Weihnachtsgebäck, Teil 5 von 7… Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Vanillekipferl gebacken – jetzt weiß ich, warum jemand mal Kipferlbleche erfunden hat. Für Menschen ohne wirklich gut funktionierende Feinmotorik ist es ziemlich schwierig, gleichmäßige Kipferl zu formen – und das obwohl ich jeden Teigbatzen gewogen habe. Sie schmecken fein nach Vanille und sind schön mürbe, so wie Vanillekipferl sein sollten.

Verwendet habe ich das Rezept von Katharina Prato, wie es schon oft verbloggt wurde. Meine einzige Änderung besteht darin, dem Teig bereits eine großzügige Messerspitze gemahlene Vanille zu verpassen.

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6. Januar 2012 1

Weihnachten 2011: Schwarz-Weiß-Gebäck

Geschrieben von in Kekse

Weihnachtsbäckerei, Teil 4 von 7… Mein erster Versuch in Sachen monochromem Gebäck ist nicht so gut verlaufen, wie ich gehofft hatte.  Eigentlich wollte ich eine Spirale formen, da dies aber nicht sehr gut funktioniert hat (der Teig hätte wohl fast steifgefroren sein müssen), wurde es eine Art V-Form. Ich muss noch üben – aber die Hauptsache ist doch, dass die Plätzchen gut schmecken… Und das tun sie. :)

Schwarz-Weiß-Gebäck (nach Martha Stewart)

Zutaten:
225g Butter
90g  Zucker
1 tsp Vanilleextrakt
1/4 tsp Mandelextrakt
1/4 tsp Salz
1 Ei Hkl L
300g Weizenmehl Type 405, gesiebt
3 tbsp Kakaopulver (dutch processed a.k.a. “das Dunkle”)

Zubereitung:
In einer Rührschüssel weiche Butter mit Salz, Zucker, Ei und den Extrakten mit dem Handmixer cremig rühren. Nach und nach das Mehl zugeben, und bei niedriger Geschwindigkeit unter die  Buttermischung rühren.
Teig aus der Schüssel kratzen und auf die Arbeitsfläche bringen. Der Teig wird jetzt noch nicht homogen und eher krümelig sein. Teig gut verkneten, dann halbieren. Die eine Teighälfte beiseite legen, in die andere Hälfte den Kakao einkneten. Nun jede Hälfte nochmals halbieren, so dass man zwei weiße und zwei braune Teigbrocken hat. Nun jeweils einen dunklen und hellen nehmen und nach Wunsch verarbeiten, z.B. Teige in einander rollen um Spiralen zu formen. Teigwürste in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Tag den Backofen auf 175°C O/U-Hitze vorheizen und mehrere Backbleche mit Backpapier beziehen. Von den Teigwürsten Scheiben von etwa 0,7mm abschneiden und gleichmäßig auf die Backbleche verteilen. Jeweils ein Blech auf mittlerer Schiene für 10-12 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, fertig.

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5. Januar 2012 1

Weihnachten 2011: Lebkuchen

Geschrieben von in Kekse

Weihnachtsbäckerei, Teil 3 von 7… Die folgenden Lebkuchen habe ich aus der SWR Sendung “Lust auf Backen” eins zu eins übernommen. Naja, vielleicht eins zu 3/4.. Ich habe nur die halbe Menge zubereitet und den Teig 2 Nächte reifen lassen. Zudem hat die Backtemperatur überhaupt nicht gepasst, als ich es nach Anweisung gemacht habe, ist mir das erste Blech fast verkohlt. Wer mag, kann die Lebkuchen nach dem Backen auch mittels einer Gebäckspritze mit etwas Marmelade füllen.. :) Bei der Auswahl der Ausstechformen sollte man bedenken, dass die Lebkuchen beim Backen stark in die Breite gehen, daher eher große Förmchen mit einfachen, nicht zu detaillierten Mustern wählen.

Lebkuchen (nach Lust auf Backen)

Zutaten:
250g Honig
225g Zucker (aufgeteilt in 210g und 15g)
55ml Wasser (aufgeteilt in 40ml und 15ml)
1 Ei (etwa 50g)
25g Lebkuchengewürz
10g Hirschhornsalz
65ml Milch
6g Pottasche
480g Weizenmehl Type 405
180g Roggenmehl Type 1150
etwas Milch zum Bestreichen
Zuckerguss oder Glasur zum Verzieren

Zubereitung:
Den Honig mit 210g Zucker und 40ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat, dann erkalten lassen.
Das Ei mit 15g Zucker aufschlagen und in eine Schüssel mit der kalten Honigmasse geben, Lebkuchengewürz hinzufügen und alles gut vermischen.
Hirschhornsalz in 15ml Wasser und Pottasche in 65ml Milch auflösen. Mehle sieben und mit den aufgelösten Triebmitteln zum Rest geben, mit der Maschine kurz einen Teig kneten lassen. Rührschüssel gut mit Frischhaltefolie verschließen und den Teig bei Zimmertemperatur für zwei Nächte reifen lassen.
Am Backtag den Teig mit sehr viel Kraft und Streumehl sehr dünn ausrollen, zusammenschlagen und wieder ausrollen, bis der Teig sehr geschmeidig ist. Dann den Teig auf 5mm Stärke ausrollen, entsprechend Formen ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Mit Milch bestreichen und für 15-20 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 165°C O/U-Hitze vorheizen, jeweils nur ein Blech auf einmal auf mittlerer Schiene backen – bis die Lebkuchen goldgelb sind, etwa 15 Minuten. Auf Kuchengitter auskühlen lassen und nach Bedarf verzieren.

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