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Buttermilch Biscuits

Ich hatte vom Käsekuchenbacken am Wochenende noch Buttermilch und Butter übrig – ein toller Zeitpunkt um Biscuits (USA) bzw Scones (UK) zu backen! Da sie keinen Zucker enthalten, passen sie sehr gut zu süßen und salzigen Brotaufstrichen. Bei mir serviert mit Brombeergelee.

Buttermilk Biscuits

Zutaten:
1/2 cup (115g) Butter, gut gekühlt und in kleine Würfel geschnitten
2 1/4 cup (270g) self-raising flour
1 1/4 cup (300ml) Buttermilch
Nonstick-Ölspray (fällt weg, wenn Backpapier benutzt wird)
etwas geschmolzene Butter zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Butter und Mehl mit einem Pastry Blender verschneiden. Mit Plastikfolie abdecken und für 15 Minuten im Kühlschrank herunterkühlen.
  2. Buttermilch hinzufügen und gerade so lange verrühren, bis der Teig gleichmäßig feucht ist.
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 6-8 mal kneten – bis der Teig elastisch und gut zu verarbeiten ist.
  4. Zu einem größeren Rechteck drücken und die kurze Seite zweimal falten. Vorgang zweimal wiederholen.
  5. Auf etwa 1,5cm Dicke ausrollen und entweder mit einem Radl Quadrate abteilen oder mit einem Glas Kreise ausstechen.
  6. Backblech mit Nonstick-Spray einsprühen und die ausgestochenen Biscuits darauf legen – oder Backpapier verwenden.
  7. Bei 230°C O/U-Hitze so lange backen bis die Biscuits goldbraun sind. Das dauert etwa 15 Minuten.
  8. Sofort nachdem die Biscuits aus dem Ofen kommen, die Oberfläche mit geschmolzener Butter bestreichen. Möglichst bald servieren.
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Basics: Self-raising Flour

Viele Amerikanische und Englische Rezepte für Scones, Muffins und Biscuits listen “self-raising flour” als Zutat. Das ist nichts anderes als feines Mehl mit einem Anteil Salz und Backpulver. Weil es das in Deutschland seltenst zu kaufen gibt, lässt es sich auch einfach herstellen.

Self-raising flour

1 cup (125g) Weizenmehl, Type 550
1/2 tsp (3g) Salz
1 1/2 tsp (7g) Backpulver

Alle Zutaten vermischen und mehrmals (3-4x) durchsieben.

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Nachgebacken: Oat Squares

Jetzt musste ich gerade überlegen, in welche meiner Kategorien ich das Rezept packe. Es ist kein Kuchen.. Wirklich süß ist es auch nicht – ein Brot noch viel weniger. Also fuchs eine neue Kategorie “Vollkorn” erstellt. Manchmal strebe ich nach gesunden Sachen ;)
Über das Rezept bin ich in Annas Küchenzeilen gestolpert und fand es äußerst interessant. Anna verwendet Brombeergelee und ich bin der Meinung, dass da etwas beeriges als Zwischenschicht hinein muss. Aber eher in Richtung Brom- oder Johannisbeere.. Erdbeere wäre zu “süß”. Durch Zufall habe ich im örtlichen Supermarkt TK-Brombeeren aus Bioanbau entdeckt und nach kurzem Zögern in den Einkaufswagen gelegt. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie man Brombeeren entsaftet, aber schlussendlich hat es doch geklappt und das Ergebnis waren extrem leckere Haferschnitten. Viel Spaß damit!

Brombeergelee (2 Gläser)

900g TK-Brombeeren (3 Packungen) – In einem Sieb über einer Schüssel auftauen lassen
Einen guten Spritzer Zitronensaft
225g 2:1 Diät-Gelierzucker (damit Mama es auch essen kann)

Die aufgetauten Brombeeren in einem Topf bei mittlerer Hitze und unter stetigem Rühren kochen, bis die Beeren weich sind und ihre Säfte abgeben. Heißen Beeren portionsweise in das Sieb geben und durchstreichen, damit der Saft ebenfalls in der Schüssel landet. Zum Schluss benötigt man in etwa 400g Saft.
Den Saft mit Zucker und Zitronensaft in einem Topf nach Packungsanweisung des Gelierzuckers aufkochen und nach etwa 3 Minuten eine Gelierprobe machen. Brombeergelee sofort in ausgekochte Schraubgläser füllen, fest verschließen und auf den Kopf gedreht abkühlen lassen.

 

Oat Squares (nach Angela)

Zutaten:
140g Haferflocken oder zur Hälfte Früchtemüsli (ich habe nur Großblatt-Haferflocken verwendet)
150g Mehl (ich habe zur Hälfte Dinkelweißmehl und Dinkelvollkornmehl verwendet)
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
50g brauner Zucker (ich habe Muscovado verwendet. Alternativ auch 50g weißer Zucker + 1 TL Melasse)
120g Butter, geschmolzen
60ml Milch
1 Ei
etwa 250ml Marmelade, Gelee oder Kompott für die Füllung

Zubereitung:

  1. Trockene Zutaten in einer großen Schüssel durchmischen.
  2. Ei, Butter und Milch in einer kleineren Schüssel vermengen und zu den trockenen Zutaten geben, mit einem Löffel gut vermischen – bis der ganze Teig gleichmäßig feucht ist.
  3. 2/3 des Teigs in eine mit Backpapier ausgeschlagene 9”x9” (23x23cm) Form geben und glatt streichen. Ich habe hierzu einen Spachtel verwendet, bemehlter Teigroller funktioniert aber auch.
  4. Die Füllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  5. Das restliche Drittel des Teigs in kleinen Stücken auf der Füllung verteilen.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C O/U-Hitze etwa 30 Minuten backen.
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Quer durch das Gemüsefach.

Ein schnelles Mittagessen, nachdem ich bereits heute früh (ohne Frühstück) angefangen habe zu backen.

Gemüseeintopf Spontan

Zutaten:
1 mittelgroße Zucchini (war noch von letzter Woche übrig.)
3 Karotten
1 große Fenchelknolle
1 Knoblauchzehe
1 Kohlrabi
2 EL Olivenöl
2 TL gekörnte Gemüsebrühe
Wasser
.. wer Fleischeinlage mag (so wie ich), 2 Schinkenwürstchen klein geschnitten

Zubereitung:

Gemüse waschen und klein schneiden, in einen Topf geben. Olivenöl darüber verteilen, ebenso die gekörnte Brühe. Mit Wasser auffüllen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen, dann den Herd abschalten, Schinkenwürstchen zugeben und im Gemüse erwärmen lassen. Fertig :)

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Saturday Sweets: Käsekuchenmuffins

Ich muss ja sagen, auf die Idee, Käsekuchen in Muffinform zu verpacken, bin ich erst durch Stephs neues tolles Kochforum gekommen. Dort wird in einem Thread nach den besten Muffinrezepten gefragt, eine Userin postete ein im Netz weit verbreitetes Rezept (alle Käsekuchenmuffinrezepte die ich im deutschsprachigen Raum fand, waren mehr oder weniger identisch). Letztes Wochenende bereitete ich es zu, war allerdings nicht wirklich begeistert (die Konsistenz gefiel mir nicht) , zudem störte ich mich an der vielen Butter (100g) und dem vielen Zucker. Beides Dinge, die manchmal nötig sind, nicht so aber bei einem Käsekuchenrezept. Daher habe ich mir mein eigenes Käsekuchenrezept erfunden. Der Zucker wurde deutlich reduziert, durch die Verwendung von Sahne statt Butter wird das Rezept nochmals etwas “leichter”. Von der Menge reicht die Käsekuchenmasse genau für 12 Muffins – wenn man einen Boden darunter macht – wenn nicht, etwas weniger. Viel Spaß damit!

 

Anns Käsekuchenmuffins

Zutaten:
100g Sahne
2 Eier
500g Quark
etwas Zitronenschalenabrieb
90g Zucker
1 Pkt Vanillepuddingpulver
1/2 Pkt Sahnepuddingpulver oder 20g Stärke
1 EL Grieß
Milch (Die Menge kommt darauf an, wie fest euer Quark ist. Meiner war relativ trocken, daher musste ich etwa 50ml Milch zugeben, um die Quarkmasse zur richtigen Konsistenz zu bringen.)

Optional für den Teig:
100g Kekse, fein zerkrümelt (z.B. Löffelbiscuits, Butterkekse oder wer gerne schokoladigen Boden mag, kann auch Schokokekse zerkrümeln.. Ich habe englische Digestive-Biscuits verwendet)
40g Butter, geschmolzen mit den Krümelkeksen vermischen, jeweils einen halben Esslöffel in die Muffinform geben und am Boden festdrücken.
Zubereitung:

  1. Sahne, Eier und Quark in einer großen Schüssel mit dem Handmixer (Quirle) grob verrühren.
  2. Trockenen Zutaten zur Quarkmasse geben und mit dem Handmixer aufschlagen.
  3. Konsistenz checken: Ist die Masse zu fest? Die Masse sollte halbflüssig vom Mixer tropfen, dann ist sie okay. Löst sie sich nur, wenn man die Quirle heftig bewegt, muss Milch nachgegeben werden. Danach nochmals aufschlagen.
  4. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen ausstatten, Teig gleichmäßig in die Förmchen verteilen.
  5. Bei 170°C Umluft etwa 35 Minuten backen.
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Weißrote Harmonie – ein regionales Dessert.

Die unterfränkische Küche hat es nicht so sehr mit Desserts, glaube ich manchmal. Mir fallen auf Anhieb nur Rotweincreme und Weißweincreme ab. Beide wahlweise mit “Obstsalat”.  Passt gut in die Abfolge des fränkischen Hochzeitessens, ist aber meiner Meinung nach wenig frühlingshaft. Denn jetzt ist in Deutschland Erdbeerzeit und der Supermarkt bietet regionale Erdbeeren an. “Einmal über den Main nach Karlburg zum Erdbeerbauern”-regional.  Dazu noch richtiger Quark und Milch vom Demeterhof Hohenroth, guten Appetit!

Quarkspeise mit Erdbeerkompott

Zutaten:
500g Quark
120ml (etwa einen halben Becher) Sahne
Milch nach Bedarf (kommt auf die Konsistenz des Quarks an)
4 EL selbstgemachter Vanillezucker
Schalenabrieb einer halben Zitrone und einen Spritzer Saft
500g Erdbeeren
2 EL Puderzucker
1 EL Vanilleextrakt
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Quark mit Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft und Sahne verrühren. Gerade so viel Milch zugeben, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für 2 Minuten aufschlagen. In den Kühlschrank stellen.
  2. Erdbeeren kurz kalt abbrausen, dann das Grün entfernen. Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, in eine Schüssel geben. Mit Puderzucker und Vanilleextrakt vermischen, etwas gemahlenen Pfeffer unterrühren (verstärkt die Erdbeeraromen), abdecken und kalt stellen.
  3. Mehrere Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen, dann servieren.
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Mischgemüse, zitronig.

Vor einigen Jahren bin ich in den Unweiten des Internets mal auf ein Rezept für ein Zitronen-Chili-Hähnchen gestoßen. Da wird ein Hühnchen in Marinade eingelegt, dann auf ein Gemüsebett (Hauptsächlich Fenchel, Kartoffeln, Paprika) gebettet, mit der Marinade übergossen und im Backofen gegart. Da es aber nicht immer leicht ist, gute Hähnchen in Bioqualität zu einem erschwinglichen Preis zu ergattern, habe ich das Rezept “für unter der Woche” aufs Gemüse reduziert. Schmeckt auch lecker, ist vegetarisch und gesund. :)

Zitronengemüse aus dem Backofen

Zutaten:
2 mittelgroße Zucchini (etwa 20cm lang)
4 rote Spitzpaprika
2 große Fenchelknollen
1 große Schalotte
Knoblauchzehen nach Geschmack (bei mir waren es 4)
Olivenöl
1-2 TL Sambal Oelek
Saft und Abrieb einer großen Biozitrone
1 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.
  2. Gemüse waschen, nach Bedarf entkernen und entstrunken, in Mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in grobe Scheiben hacken, Knoblauchzehen schälen und halbieren.
  3. Den Boden eines Backblechs ölen und das Gemüse gleichmäßig darauf verteilen.
  4. Zitronensaft, Schalenabrieb, Salz, Sambal Oelek und mehrere TL Olivenöl zu einer Marinade verrühren.
  5. Marinade über das Gemüse gießen, mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und für etwa 20 Minuten im Ofen garen.

 

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Kochen ohne Tüte: Pilzragout

Wie oft in Küchenlateins Blog praktiziert, allerdings: streiche Tüte, ersetze mit “Flasche”.  Beim Einkaufen heute schlenderte ich gemächlich die Kühlschränke mit den Milchprodukten ab, als mir ein Fläschlein kochbare Chemiesahne mit Pilz-Balsamico-Geschmack vom Margarinehersteller auffiel. 250ml für 1,49€. Mein Interesse war geweckt (wollte wissen, wie es aussieht und schmeckt), daher habe ich es mal gekauft. In den Einkaufwagen wanderten kurz danach braune und weiße Champignons. Laut meines Allergologen reagiere ich auf Pilze allergisch. Mehrere Jahre merkte ich davon allerdings eigentlich nichts. Erst in letzter Zeit aß ich 2x Pilze (eher unbewusst, da roh und im Salat) – da ich aber beide Male in einem Restaurant war, könnte da aber auch etwas anderes beigemischt gewesen sein, dass ich nicht unbedingt vertrug. Daher heute der Feldtest: Vertrage ich noch Pilze? Ich hoffe doch sehr, schließlich mag ich sie sehr gerne. Nun aber weiter im Text… :)

Vorhin habe ich die Chemiesahne probiert und war nicht sonderlich begeistert. Statt Balsamico und Pilzen nur ein undefinierbarer Gesamtgeschmack, optisch erkennbar sind kleine Pünktchen in gräulich-weißer Flüssigkeit mit sahneartiger Konsistenz. Die Zutaten sind:

Buttermilch, Trinkwasser, Magermilch, pflanzliches Fett, pflanzliches Öl, 4,5% Pilze (Champignon, Maronenröhrling, Sommersteinpilz, Espenrotkappe, Butterpilz, Steinpilz), modifizierte Stärke, Speisesalz, Aroma, Stabilisatoren (Pektin, Methylcellulose, Xanthan), Zucker,  Zwiebeln, Emulgator E435, Hefeextrakt, Farbstoffe E150a und E150d, Säuerungsmittel Milchsäure, weißer Balsamicoessig, Rosmarin, Pfeffer.

Mein Rezept kommt ohne die meisten aufgeführten Inhaltsstoffe aus und dauert auch nicht viel länger als “Fläschchen auf, drüber”. Um die Sauce etwas leichter zu gestalten, wird ein Teil der Sahne durch Milch ersetzt. Hat man keine Sahne zur Hand, 250ml Milch nehmen und mit einem TL Stärke verrühren, damit die Sauce sämig wird.

 

Pilzragout

Zutaten:
650-700g Pilze, gemischt (ich: weiße Riesenchampignons und braune Champignons)
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 großzügiger Schuss weißer Balsamicoessig (etwa 30-40 ml?)
100ml Sahne (hatte ich noch von der Dessertzubereitung übrig)
150ml Milch, 1,5% Fett
Öl zum anbraten
1/2 TL Rosmarinnadeln gehackt
Salz, Pfeffer
Optional: Kleines Stückchen Kräuterbutter

Zubereitung:

  1. Zwiebeln in Viertelringe schneiden, Knoblauchzehe fein hacken.
  2. Riesenchampignons halbieren und in Streifen schneiden, braune Champignons vierteln.
  3. Eine Pfanne bei mittlerer Stufe erhitzen, etwas Öl zugeben und die Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch zugeben und für etwa eine Minute mit dünsten, dann die Pilze zugeben und zusammenfallen lassen, gelegentlich rühren. Balsamicoessig zu den Pilzen geben und etwas warten, bis sich die Essigdämpfe verflüchtigen. Nun die Milch/Sahne-Mischung und die Rosmarinnadeln zugeben und für etwa 8-10 Minuten köcheln lassen. (Eventuell kann der Herd hier auf eine niedrigere Stufe geschalten werden)
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer möchte kann noch ein kleines Stück Kräuterbutter unter ziehen. Fertig!

 

.. Den Inhalt des Fläschchens habe ich übrigens weg geschüttet. Konnte man niemandem zumuten.. ;)

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Saturday Sweets: You’re my cherry π

Nein, mit dem Song von Warrant hat die Sache nichts zu tun. Ich mag Kirschkuchen einfach sehr gerne.. Schwarzwälder Kirschtorte.. Oder eben auch Cherry Pie. Da die Kirschsaison noch nicht angebrochen ist, habe ich TK-Sauerkirschen verwendet. Beim Kauf darauf achten, dass es nur tief gefrorene Früchte sind, da manche Hersteller die Früchte vor dem Einfrieren mit einer Zuckerlösung besprühen.  Kirschen vorher in einem Sieb -Schüssel zum Auffangen der Säfte) auftauen lassen. Der aufgefangene Saft macht sich gut in einem Glas Cola :)
Bei der oberen Teiglage kann man entweder ein komplettes Stück Pie Crust auflegen, wie ich es beim Rhubarb Pie gemacht habe, oder aus geschnittenen Pie Crust-Strängen ein Gittermuster weben. Wie das funktioniert, illustriert Youtube ziemlich gut.

Cherry Pie

Zutaten:
1 Rezept Pie Crust 2
1kg Sauerkirschen, entsteint
120g Zucker (davon 40g selbstgemachter Vanillezucker)
40g Speisestärke
20g Butter
10ml Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. In einem mittelgroßen Topf Kirschen, Speisestärke und Zucker verrühren. 10 Minuten stehen lassen, damit sich Säfte sammeln können.
  2. Auf dem Herd bei mittlerer Hitze langsam und stetig rührend zum kochen bringen. Bei niedriger Hitze für etwa 5 Minuten weiterköcheln lassen. Der Saft sollte nun transparenter und eingedickt sein. Vom Herd entfernen und Butter und Vanilleextrakt einrühren. Abkühlen lassen.
  3. Ofen auf 190°C O/U-Hitze vorheizen. Pie Crust aus dem Kühlschrank holen und ausrollen. Bodenplatte in die Form geben und Füllung hineingießen. Mit oberer Platte verschließen (dann Schlitze hineinschneiden, damit heißer Dampf entweichen kann) oder aus Teigsträngen ein Gittermuster weben. Ränder mit einer Gabel andrücken/verschließen.
  4. Im vorgeheizten Ofen 45-55 Minuten backen. Auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen, da Cherry Pie am besten gut gekühlt (mit einem Klacks Sahne) schmeckt.