Nonfood

Aus “alt” mach “neu”!

..In Anführungszeichen deswegen, weil ich vermutlich eher das vom Produktionsdatum her neuere weggegeben habe und mir dafür älteres angeschafft habe. Worum es geht? Geschirr! Anna von Küchenzeilen hat mich auf die Idee gebracht. Meine Auswahl an verschieden gemusterten Tellern ist quasi nicht existent (ich kann mir zwar von Mama Teller borgen, aber ich hätte auch gerne meine eigenen), diesen Zustand wollte ich schon seit Monaten ändern.  Einziger Hinderungsgrund: Schlichtweg kein Platz in der Küche für mehr Geschirr!
Dann ist mir eingefallen, dass in meinem alten Kinderzimmerschrank – mittlerweile zum “Wohnzimmerschrank” umfunktioniert – nebst einem Konglomerat an Gläsern, Bechern und sonstigem Krimskrams auch ein Service für 6 Personen steht. Selbiges stammt noch aus der Zeit der Jahrtausendwende (klingt irgendwie seltsam, das so auszudrücken…) – damals war ich fürchterlich vernarrt in die Farbkombination “gelb-blau”. Nein, mit Ikea hat das nichts zu tun, den gab es hier in der Gegend damals noch gar nicht. ;) Auf alle Fälle bekam ich eines Weihnachtsfests von meinen Muttern ein Service geschenkt. Inklusive gelber Isolierkanne, gelb-blauem Besteck und Untersetzern. Leider gibt es einen Grund, warum ich dieses heute nicht mehr wirklich benutzen kann: Mäuse! Käse inklusive!


Wegwerfen war viel zu schade. Ich habe dann andere Möglichkeiten überlegt. Anna hat ihr Geschirr in einem Gebrauchtmöbelladen gekauft. So etwas gibt es hier im Ort auch, als gGmbH gegründet. Leider haben die nicht genug Lagerkapazität um Geschirr zu verkaufen. Als Kleinanzeige hätte ich es auch irgendwo einstellen können, schlussendlich habe ich mich jedoch für einen Gebrauchtwarenladen etwa 15km entfernt entschieden. Denen haben wir schon öfter Dinge wie Lampen, Sofas, Teppiche überlassen. Heute habe ich das Geschirr gut verpackt und mit dem Auto dorthin gefahren. Die Auswahl an Geschirr ist dort groß, es gibt viel in jeder Stilrichtung – Goldrand, 70er Steinzeug, 90er Comickram..  Ich kam einfach nicht umhin, auch ein paar Teile mitzunehmen:


Die “Musterung” des untersten Tellers ist nicht aufgemalt, sondern geriffelt/eingeprägt. Das Schälchen in Kombination mit dem Sahnekännchen war einfach zu hübsch um es stehen zu lassen :)


Beim Betrachten des unteren Tellers (tolles Muster!) meinte meine Mutter, dass meine Omi wohl ein sehr ähnliches Service im Schrank stehen hat. Ich habe es zwar noch nie gesehen, aber wenn sie meint :) .. Der obere Teller ist elfenbeinfarben.

In dieser Art hätte ich gerne ein komplettes Service gehabt. Leider hatten sie da nur noch diesen einen Teller.