Herzhaftes

Pilze, Weizen, und Brühe.

.. Eigentlich sollte ich noch “beschwipste Köchin” hinzufügen, aber die Tatsache ist nebensächlich. Es ist schon über ein Jahr her, dass ich zum letzten Mal ein Risotto zubereitet habe, daher musste sich das schnell ändern. Da ich meine Pilzverträglichkeit letztens erst überprüft habe, kam ich auf ein Pilz-Risotto. Und weil es im Supermarkt keine besonders gute Auswahl an Reissorten gab (nur nicht näher bezeichneten “Risottoreis”), schaute ich mich nach Alternativen um. Einen Meter weiter stand dann Ebly im Regal. Das wird aus Hartweizen gemacht, der ja besonders stärkehaltig ist. Würde also sicher zu ähnlicher Sämigkeit wie z.B. Arborio führen. Daher hier ein Pilzrisotto ähnlich einem Farro Risotto.

Grano Duro Risotto al Funghi

Zutaten:
250g Ebly Hartweizen
250g braune Champignons
1 große rote Zwiebel
1 große Schalotte
1 Knoblauchzehe
400ml Weißwein, trocken (ich habe fränkischen verwendet. *rotweiße Flagge schwenk*)
ca. 750ml Gemüsebrühe
100g geriebener Grana Padano od. Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, in feine Würfel hacken.
  2. Champignons ebenfalls in feine Würfel hacken, drei Champignons beiseite nehmen und diese in Scheiben schneiden.
  3. Eine tiefe Pfanne oder einen Topf (mind. 3l Fassungsvermögen) mit großzügig Olivenöl darin erhitzen.
  4. Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, dann die in Würfel geschnittenen Pilze zugeben und leicht zusammenfallen lassen.
  5. Hartweizenkörner zugeben und etwas anrösten. Mit 200ml Weißwein (der Rest ist für die Köchin, beim ständigen Rühren wird einem sonst noch langweilig..)  ablöschen und unter gelegentlichem Rühren einreduzieren lassen.
  6. Immer wieder mit etwas Gemüsebrühe auffüllen und wieder einreduzieren lassen. Nach etwa 15 Minuten sollte das Ebly weich sein, die verbleibende Flüssigkeit trüb und sämig. Nun die in Scheiben geschnittenen Champignons unterheben und etwa 2 Minuten weitergaren.
  7. Den Herd abschalten, den geriebenen Käse untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Menge reicht als primo für vier Personen oder als Beilage zum Hauptgericht für drei Personen.